Wie haben sie letzte Nacht geschlafen und geträumt? Tief oder flach? Schrill und wirr? Unruhig oder ruhig? Mit Unterbrechungen? Genug? Die letzte Frage ist die Wichtigste, denn schlaf und träume sind eine ART Allheilmittel: Der Körper regeneriert und das Gedächtnis stärkt sich. Doch es gibt noch viele offene fragen.
Denn schlaf ist nicht gleich schlaf und Traum auch nicht gleich Traum!
Das ist so alltäglich wie geheimnisvoll. Jede Nacht verlieren
wir das Bewusstsein und es löst sich unsere Persönlichkeit auf.
Wir betreten dann neue Welten. Es gibt Menschen die können
diese Welten steuern und andere nicht. Manche Menschen
träumen sehr intensiv und einige sehr verrückt – es gibt Menschen
die träumen selten und manche vergessen alles Geträumte. Nur
äußerst selten gibt es Menschen, die nicht träumen. Auch wenn
wir uns nicht erinnern, haben wir trotzdem geträumt.
Das Träumen wird definiert als unser subjektives erleben während
des Schlafes. Dieses subjektive Erleben schaltet sich nie aus –
genauso wie im Wachzustand.
„Wie sie ja aus meinem letzten Blog beitrag wissen, träume
„Wie sie ja aus meinem letzten Blog beitrag wissen, träume
ich sehr viel und intensiv. Ich finde das sehr gut. Denn es gibt
mir ständig – Input, kraft und Kreativität. Nur manchmal kann
es auch ansträngend sein, wenn ich am Morgen fertiger als am
Abend bin. In nächtlichen Unternehmungen, in denen ich sehr
aktiv und intensiv träume – sind meine Bilder und Gefühle recht
eindrucksvoll. Ich nehme jedes Detail und farben sehr genau war.
Sogar so genau, dass ich am nächsten Tag für einen kurzen
Moment vergesse – ob dieses Bild was mir gerade durch den
Kopf schießt ein Traum war oder real passiert ist“.
Um Traumbilder zu erzeugen, arbeitet das ganze Gehirn mit,
und es gibt viel Ähnlichkeit zum Wachzustand. Nur die
Übertragung zum Muskel wird im Hirnstamm blockiert –
sonst würde sich der träumende im Schlaf bewegen. („Wie gruselig“)
Michael Schredl, Schlafforscher am Zentralinstitut für seelische
Michael Schredl, Schlafforscher am Zentralinstitut für seelische
Gesundheit in Mannheim – sagt dazu …
*eine Theorie besagt, dass wir uns in Träumen auf Situationen
vorbereiten und praktische Fähigkeiten trainieren, die wir später
brauchen. Denn auch kleine Kinder erleben schon viel REM-Schlaf,
den Schlaf mit den intensivsten Träumen. Dieses Schlafstadium
tritt in vier bis fünf Phasen in der Nacht auf und machte ungefähr
zwanzig Prozent des Gesamtschlafes bei einem Erwachsenen aus.
REM steht dabei für Rapid-Eye-Movement, da sich die Augen unter
den geschlossenen Augenlidern schnell hin und her bewegen.
In diese Zeit ist das Gehirn am aktivsten ist. Im Vergleich zum
NON-REM-Schlaf oder Tiefschlaf.
Man geht heute davon aus, dass wir auch in den anderen
Schlafphasen träumen,
aber das bildhafte intensive Erleben ist am stärksten
ausgeprägt im REM-Schlaf.
Andere Wissenschaftler gehen davon aus, dass wir im Traum
Andere Wissenschaftler gehen davon aus, dass wir im Traum
lernen mit Angstsituationen umzugehen. Albträume sind
dabei nur der Gipfel des Eisberges. Immer wenn man tagsüber
eine brenzlige Situation erlebt, verfestigt man im Traum das
Wissen, um nächstes Mal diese gefährliche Lage zu umgehen.
Denn wer Gefahren vermeidet, hat eine höhere Überlebenschance*.
Was träumen sie? Haben sie sich und ihre träume einmal
beobachtet? Wollen sie wissen – was das ein oder andere zu
bedeuten hat?
Bitte beachten sie folgenden Link – es ist ein kleines Onlinelexikon
Bitte beachten sie folgenden Link – es ist ein kleines Onlinelexikon
mit über 9.000 begriffen. Sie sollten aber wissen – dazu gehört
etwas Übung!
Ich wünsche ihnen Sonnige uns Stressfreie tage.
Ihre Madeleine Wirth
